Schauspiel: Ovationen für Ulrich Hubs "Fräulein Braun" am Theater Felina Areal
"Herr Wolf" und das Mädchen
Für's Glück sei sie sehr begabt und so verwundert es kaum, dass schon die junge Eva Braun ganz hoch hinaus will. Doch statt der erträumten Schauspielkarriere sollte ihr ein ganz anderer Werdegang widerfahren: Das unbedarfte Mädchen wird zum "heimlichen Privatleben des Führers". Ulrich Hub nähert sich der Geliebten Hitlers in seinem am Hamburger Thalia Theater uraufgeführten Stück "Fräulein Braun", das nun Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet auf die Bühne des Mannheimer Theater Felina Areals brachte...
„ … im Sommer geh ich schwimmen, im Winter lauf ich Schlittschuh“ Die junge Eva arbeitet bei einem Fotografen und träumt davon Filmstar zu werden. Sie wird stattdessen der Star am Fotoverkaufsstand ihres Chefs Hoffmann bei den Parteiversammlungen der aufstrebenden NSDAP. Im aufkeimenden Faschismus wurden die Hauptakteure der NSDAP verehrt wie heute Popstars. So verliebt sie sich auch in den Held der damaligen Zeit Adolf Hitler. Aus Schwärmerei wird Erpressung. Aus ihrem persönlichem Sieg und ihrer erzwungenem Partnerschaft zum größten Mann der Weltgeschichte, wird ein Gefängnisaufenthalt auf dem Obersalzberg begleitet von seinem Schäferhund, der mit der „Todesstrafe“ von beiden im Berliner Bunker endet. Ein unfassbares Stück deutsche Geschichte erzählt von der Warte deutscher Unschuld.
Schauspiel : Die Wiederaufnahme von "Fräulein Braun" ist am 21.02 und 22.02.2012 um jeweils 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal . Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
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Mittwoch, 28. Dezember 2011
Wiederaufnahme "Fräulein Braun" in Mannheim
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Über die Schauspielschule
Die Frau an des Führers Seite
Ulrich Hubs Bühnenerfolg „Fräulein Braun“ mit Miriam Grimm im Mannheimer Theater Felina-Areal
... Der Zuschauer erlebt, wie eine junge Frau mit ganz normalen Mädchenträumen immer schwerere Schuld auf sich lädt. Es ist eine ganz feine Linie, die Miriam Grimm mit ihrem Spiel zieht: von der ersten Leberkäs-Semmel in München bis zum gemeinsamen Suizid in Berlin. Mehr und mehr definiert sich das Leben des blonden Naivchens darüber, was der Führer möchte und befiehlt. Während sie am Anfang „ums Verrecken nicht“ in die Partei eintreten möchte, maßregelt sie später alle, die kritische Bemerkungen machen, und verweigert einer Bekannten ihre Hilfe, deren Ehemann aus dem Lager zu holen. An Fräulein Brauns Seite ist „ein Deutscher Schäferhund“. Felix Berchtold spielt diese Rolle, in der sich ganz viele Figuren sammeln: der Hund, ein Hitlerjunge in kurzen Hosen, der Soldat mit Sturmhelm, Eva Brauns Gefährte. Überdies hat die Rolle die Funktion, Tempo in die Geschichte zu bringen, aus dem Monolog ein Bühnenereignis zu machen. Wenn Berchtold im Gleichschritt durch den Raum marschiert oder die beiden in sorgfältig austarierten Bewegungen miteinander eine Kampf- Performance hinlegen (Choreografie: Mario Heinemann Jaillet), ist viel Getöse in der Inszenierung. Aber dabei geht das psychologische Sezieren einer extrem ambivalenten Persönlichkeit, das der Autor in dem Stück angelegt hat, nie verloren. Eindringlich demonstriert Miriam Grimm die Zerrissenheit einer Frau, die alle Vorzüge ihrer Situation ausnutzt, ohne sich dem Grauen zu stellen, das in ihrer Umgebung verantwortet wird. Mit jeder Szene werden die Intervalle zwischen Depression und Hochgefühl kürzer, und schließlich helfen nicht einmal mehr die vor dem Führer verheimlichten Zigaretten. Die bitterste Erkenntnis kommt Eva Braun kurz vor dem Tod, ein Satz, der die Zerrissenheit dieser Figur zusammenfasst: „Ich bin nicht immer meiner Meinung."
(Rheinpfalz vom 06.12.2011)
TERMINE
Letzte Vorstellung in diesem Jahr: Freitag, 16. Dezember, 20.00 Uhr, im Theater Felina-Areal in Mannheim. Karten unter: 0621/3364886.
Letzte Vorstellung in diesem Jahr: Freitag, 16. Dezember, 20.00 Uhr, im Theater Felina-Areal in Mannheim. Karten unter: 0621/3364886.
Quelle: RP
Foto: www.wolfgang-detering.de
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Erfolgreiche Premiere "Fräulein Braun"
Am 11.11.11 hatte das Stück "Fräulein Braun"
von Ulrich Hub Premiere.
von Ulrich Hub Premiere.
weitere Spieltermine: 3.12., 9.12.11 & 16.12.2011, jeweils 20.00 Uhr
Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund
„Zwischen vier von der Decke herabhängenden Gewändern wechselt eine großartige Miriam Grimm als lebendige Figurine die Rollen der Braun, gibt sie zunächst kindlich-naiv, verwirrt von den ihr bislang unbekannten Gefühlen, und lässt bis zur Pause schlicht keinerlei Antipathien seitens des Publikums zu. Doch auch den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungslosen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. Daneben erweist sich Felix Berchtold in gleich mehreren Rollen als ausdauernder Garant für wohltuende Leichtigkeit. Sein bisweilen absurd-komisches Spiel entwickelt sich dabei gegenläufig, reicht von anfänglicher Faszination über Verbissenheit bis hin zur verzweifelten Resignation. Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.“ Mannheimer Morgen vom 15.11.2011
Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
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Freitag, 9. Dezember 2011
artmetropol.tv Beitrag zur Produktion"Fräulein Braun"
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Donnerstag, 8. Dezember 2011
Die Schauspielerin Miriam Grimm

Miriam Grimm studierte Pädagogik und Deutsch als Fremdsprache in Würzburg und Landau | währenddessen spielte sie an der Werkstattbühne und im Theater Ensemble Würzburg | 2006/07 Gastengagement am Chawwerusch-Theater Herxheim | seit November 2007 Schauspielausbildung an der ThaM | dort war sie zu sehen in den Produktionen »Chatroom« (Regie: B. Motzki), »Die Schneekönigin« (R.: S. Kraka), »Eine lange Geschichte, Frau Rötter« (R.: S. Kraka), »Fliegenpapier« (Choreografie: M. Heinemann Jaillet) und in den Projekten »Lebensräume« sowie »Ich – Schiller 2009 – Heimat gesucht« | Mitwirkung in »Freie Sicht« am Nationaltheater Mannheim (R.: B. Kosminski).
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Mittwoch, 7. Dezember 2011
Der Schauspieler Felix Berchtold

Felix Berchtold geboren 1990 in Singen | 2007 mittlere Reife | seit Mai 2008 Schauspielausbildung an der ThaM | er war dort in den Produktionen »die Schneekönigin« (R.: S. Kraka) und »Eine lange Geschichte, Frau Rötter« (R.: S. Kraka) zu sehen | Mitwirkung bei dem Projekt »Ich – Schiller 2009 – Heimat gesucht« und der Produktion »Freie Sicht« (R.: B. Kosminski) am Nationaltheater Mannheim.
Fotografie: Wolfgang Detering © All rights reserved
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Montag, 5. Dezember 2011
Der Fotograf Wolfgang Detering begleitete die Produktion
Die Schauspielerin Miriam Grimm begeistert in Mannheim mit der aktuellen Produktion "Fräulein Braun" von Ulrich Hub.
FRÄULEIN BRAUN Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub Regie: Silvana Kraka/Mario Heinemann Jaillet
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
© www.wolfgang-detering.de
FRÄULEIN BRAUN Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub Regie: Silvana Kraka/Mario Heinemann Jaillet
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
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